Neugkeiten

11.01.2018 Hipp, hipp, hurra – der Abschluss ist da!

Plakat Pumbaa„Frau Jung, das haben wir für sie und Pumbaa gemacht!“ Freudig präsentieren die Kinder der Tagesgruppe Ludwigshafen I des Evangelischen Jugendhilfezentrums Worms ihr gemeinsam erstelltes Plakat. Erstaunt und gerührt nimmt Diplom-Sozialpädagogin Michaela Jung das Geschenk entgegen und bedankt sich für diese tolle Überraschung. Sie hält es Pumbaa vor die Nase. „Schau mal, das sind wir beide!“ Der sckokobraune Labrador schnüffelt an der Medaille. „Frau Jung, was ist Pumbaa denn nun, nachdem er seine Prüfung geschafft hat?“ „Pumbaa ist jetzt ein Therapiebegleithund und wir beide sind ein Therapiebegleithund-Team!“

 

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14 Pumbaa Wanderung hpEndlich! Endlich ist er da, der Abschluss. Ein langgehegter Traum von Michaela Jung, der nun Wirklichkeit geworden ist. Und dass dieser persönliche Erfolg auch von der Leitung des Evangelischen Jugendhilfezentrums Worms, Birgit Hollerith, dem Kollegium und sogar den Kindern und Eltern der Tagesgruppe in verschiedensten Formen honoriert wird, macht all die Anstrengungen und Belastungen der letzten Monate lohnenswert.

Die Ausbildung, die das Team bei ttm – therapie.tier.mensch in Mögglingen bei Aalen - absolviert hat, erstreckte sich von April bis November 2017 und fand an acht Wochenenden statt. Jedes Wochenende gab es sowohl theoretische als auch praktische Einheiten. Oberstes Ziel der Ausbildung war es, dem menschlichen Teammitglied die Kompetenzen mit auf den Weg zu geben, die es braucht, um einen tiergestützten Einsatz für das Teammitglied Hund und für die Betreuten so stressfrei und bereichernd wie möglich gestalten zu können. Dazu sind nicht nur Wissen über pädagogische Prozesse, Lerntheorien und Spielformen notwendig, sondern vor allem auch ein Verständnis für den Partner Hund, dessen Kommunikation, Stresssignale und Bedürfnisse. Denn das Therapiebegleithund-Team kann nur dann gewinnbringende Effekte erzielen, wenn beide Teammitglieder die gemeinsame Arbeit schätzen und zufrieden sind.

14 Pumbaa Zertifikat hpPumbaa und sein Frauchen werden ab sofort als Pädagogikbegleithund-Team fungieren und die Kinder in der Tagesgruppe bei der Erreichung ihrer Ziele tatkräftig unterstützten. Denn es lernt sich einfach besser mit einem immer gut gelaunten Begleiter auf vier Pfoten, mit dem man ab und zu kuscheln, spielen oder Ausflüge machen kann – und der einem auch manchmal einen Schlabberkuss aufdrückt, ob man will oder nicht!

Michaela Jung

 

27.12.2017 Dank dm-Spende neue Spielgeräte für den Schulhof

11 Alpaka GivingFriday hpEine Spende in Höhe von 747,63 Euro hat die Kirchheimbolandener dm-Filiale an die Herman-Nohl-Schule im Heilpädagogium Schillerhain überreicht. Bei der Summe handelt es sich um den Erlös des sogenannten „Giving Friday“, den die Drogeriemarkt-Kette am 24. November 2017 in vielen ihrer Filialen veranstaltet hatte. Dabei gingen jeweils fünf Prozent des Tagesumsatzes der Filiale an ein örtliches Bildungsprojekt für Kinder und Jugendliche.

 

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„Die Spende ermöglicht uns, neue Spielgeräte für die Pausenhöfe unserer Schule anzuschaffen,“ freut sich Konrektorin Ellen Venohr. Erfreulich sei auch der Zuspruch zu den verschiedenen Aktivitäten gewesen, die von den Schülern und Lehrern der Förderschule mit dem Schwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung während des Giving Friday angeboten worden waren. Die hatten den ganzen Tag über mit Auftritten der schuleigenen Schrottband, einer Ausstellung von Werkstücken der Kunst-AG, einem Vorlesetheater und der Möglichkeit zum Fotoshooting mit den demnächst in der pädagogischen Arbeit der Schule zum Einsatz kommenden Alpakas die Aktivitäten der Schule abwechslungsreich präsentiert. Ein Einsatz, der sich laut Venohr nicht nur wegen der Spende gelohnt hat: „Es hat allen, die dabei waren, viel Spaß gemacht.“

30.11.2017 Ehrung für ein zweieinhalb Jahrzehnte Arbeit in der Suchtkrankenhilfe

Udo Arm, Verwaltungsleiter im Rehabilitationszentrum am Donnersberg, erhält Goldenes Kronenkreuz

Erhält am 12. Dezember das Goldene Kronenkreuz der Diakonie„Wenn man in einer Suchtklinik arbeitet, gibt es jeden Tag neue Herausforderungen“, sieht Udo Arm seine Tätigkeit als Verwaltungsleiter im Rehabilitationszentrum am Donnersberg keineswegs als trockenen Büro-Job. Seit 25 Jahren arbeitet der Mauchenheimer nun schon in dieser Funktion in der Kirchheimbolandener Rehabilitationseinrichtung für suchtkranke Menschen der Evangelischen Heimstiftung Pfalz. Als Würdigung seines langjährigen Engagements wird er am 12. Dezember nun mit dem Goldenen Kronenkreuz geehrt. Landesdiakoniepfarrer Albrecht Bähr persönlich wird ihm in einer Feierstunde im Rehabilitationszentrum die Ehrung überreichen, die das Diakonische Werk für langjährige Tätigkeit im Bereich der Diakonie verleiht.

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„Als ich hier angefangen habe, wusste ich eigentlich gar nicht so genau, worauf ich mich da einlasse“, erzählt Arm im Rückblick. Nach einer Ausbildung zum Verwaltungsfachwirt im gehobenen Dienst bei der Verbandsgemeindeverwaltung Alzey-Land hatte er die ersten dreizehn Jahre seines Berufslebens dort gearbeitet. „Das neue Arbeitsfeld hat mich gereizt, und die Herausforderung, mal in einem ganz anderen Bereich als bisher zu arbeiten“, begründet der 56-jährige, warum er sich 1992 beworben hatte, als die Heimstiftung einen Verwaltungsleiter für ihre Kirchheimbolandener Suchtklinik suchte. Die hieß damals noch Fachklinik Michaleshof und war auf junge alkoholkranke Männer spezialisiert. Zwei Jahre später eröffnete auf demselben Gelände mit der Fachklinik Donnersberghaus eine weitere Klinik, deren Reha-Konzept auf Konsumenten sogenannter „harte Drogen“ wie Kokain oder Heroin ausgerichtet war. Auch für diese neue Klinik war Udo Arm als Verwaltungsleiter zuständig. Beide Kliniken wurden schließlich von der Heimstiftung mit dem Jahresbeginn 2016 zum Rehabilitationszentrum am Donnersberg vereint.

Das Aufgabengebiet, das Arm als Verwaltungsleiter in der Klinik mit 72 Reha-Plätzen und rund 60 Mitarbeitenden abzudecken hat, ist breit gefächert: Personalwesen, Gebäudemanagement, Finanz- und Kassenwesen oder Qualitätsmanagement gehören genauso dazu wie die Teilnahme an den Sitzungen des Leitungsteams und die Unterstützung der Rehabilitanden in Verwaltungsangelegenheiten. „Ich sehe die Verwaltung als Dienstleister: unsere Aufgabe ist es, gute Rahmenbedingungen zu schaffen für die Medizin und die Therapie“, beschreibt Arm sein Selbstverständnis. „Allerdings ist nach meinem Empfinden der Kostendruck im Lauf der Jahre immer größer geworden und gibt es immer mehr administrative Vorgaben“, sieht er manche Entwicklung während der letzten zweieinhalb Jahrzehnte durchaus auch kritisch.

Dass er in seinem Beruf die Möglichkeit hat, sehr stark eigenständig zu arbeiten, mit ganz unterschiedlichen Berufsgruppen ein Team zu bilden, und über die eigene Einrichtung hinaus immer wieder Einblicke in das vielfältige Angebots- und Arbeitsfeld der Heimstiftung und der Kirche zu bekommen gehört zu den Dingen, die Arm an seiner Arbeit besonders schätzt. Vor allem motiviert es ihn jedoch, dass er dazu beitragen kann, dass Menschen mit Problemen Hilfe bekommen: „Wenn man sieht, wie Patienten zu uns kommen, und wie sie sich nach ihrer Therapie dann verabschieden, neue Perspektiven haben und positiv gestimmt sind, dann ist das ein wunderbarer Lohn für unsere nicht immer einfache Arbeit,“ berichtet er. Besonders bewege es ihn, wenn er am Jahresfest ehemalige Patienten treffen, mit Frau und Kindern, clean und mit einem Job.

Sich zu engagieren ist dem Vater zweier erwachsener Töchter im Übrigen auch außerhalb seines Berufs wichtig: seit 8 Jahren ist er Bürgermeister in seinem Heimatort Mauchenheim, wo er auch den SPD-Ortsverein führt und als Schriftführer im örtlichen Sportverein mitwirkt. Außerdem sitzt Arm als Ratsmitglied im Verbandsgemeinderat Alzey-Land und im Kreistag Alzey-Worms.

23.11.2017 Jugenddorf Sickingen lädt zum Adventsfest ein

Ein Adventsfest veranstaltet das Jugenddorf Sickingen am Samstag vor dem ersten Advent. In der Zeit von 14 bis 19 Uhr heißt die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung am 2. Dezember dazu Gäste auf dem Jugenddorf-Gelände in Waldfischbach-Burgalben, Im Rohwald, willkommen.

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Bei einem Weihnachtsbasar können die Besucher dabei allerlei weihnachtliche Dekoration erstehen, den die Mitarbeiterinnen und die im Jugenddorf lebenden Jungen gemeinsam gebastelt haben. Kleine Gäste haben die Möglichkeit, unter Anleitung selbst Weihnachtsschmuck für zu Hause zu basteln. Auch der Weihnachtsmann wird anwesend sein und an die kleinen Besucher Leckereien verteilen. Aber auch für das leibliche Wohl der erwachsenen Besucher wird bestens gesorgt sein.

23.11.2017 Weihnachtsbasar im Jugendhof Haßloch

Zu einem Weihnachtsbasar seiner Ausbildungsbetriebe lädt der Jugendhof Haßloch am Samstag, den 2. Dezember, von 10 bis 17 Uhr in die Ausbildungs-Gärtnerei der Einrichtung ein.

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Verkauft werden bei dem Basar unter anderem Adventskränze, Weihnachtssterne, Holzbastelarbeiten, Metallweihnachtsschmuck, Vogeltränken und Weihnachtsgebäck. Alle Produkte sind in den Ausbildungswerkstätten des Jugendhofs entstanden. Mit Kaffee und Kuchen sowie Würstchen und Punsch wird außerdem das Hauswirtschafts-Team des Jugendhofs die Basar-Besucher verwöhnen.