Suchtkrankenhilfe bei der EVH Pfalz


Beratung bei Abhängigkeit von illegalen Drogen und nichtstoffgebundenen Süchten

 

Beratung bei Abhängigkeit von illegalen Drogen und

nichtstoffgebunden Süchten


Sind Sie durch Zufall auf uns gestoßen? Oder haben Sie gezielt nach uns gesucht?

Sind Sie selbst betroffen? Oder machen Sie sich um einen anderen Menschen Sorgen?

Handelt es sich um Drogen oder um Essen, Spielen, PC und Internet?

Wollen Sie Ihr Leben selbst bestimmen? Oder wollen Sie sich bestimmen lassen?

Was würde gut tun: Kontrollieren? Reduzieren? Ganz Aufhören?

Jeder Mensch ist einzigartig. Jeder Mensch bekommt bei uns Unterstützung, seinen individuellen Weg zu finden.

Der Kontakt mit uns kann Ihnen ein Stück Klarheit bringen.

 

Fachstelle Sucht Landau

 

Fachinformationen - bitte hier klicken


Beratung ist eine wissenschaftlich fundierte konkrete Entwicklungs- und Lebenshilfe. Sie bildet den Kern des Hilfsangebotes unserer Fachstelle. Gemeinsam mit den Hilfesuchenden werden das Ausmaß des Problems und die Motivation zur Veränderung abgeklärt. Unabdingbare Voraussetzungen für eine angemessene Beratung sind Freiwilligkeit, Vertraulichkeit sowie die Formulierung eines Beratungszieles.

1 Zielgruppe und Rechtsgrundlagen

1.1 Zielgruppe:
Zielgruppe der Suchtberatung sind Menschen, die
• von substanzbezogenen Störungen betroffen oder bedroht sind,
• von nicht substanzbezogenen Störungen betroffen oder bedroht sind,
• aufgrund obiger Problemkonstellationen in seelische Krisen/Notsituationen geraten sind.
Das soziale Umfeld (insbesondere die Bezugspersonen) ist einzubeziehen.

1.2 Rechtsgrundlage
• Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familien und Frauen vom 30.03.2010
• SGB VIII
• SGB XII § 53 ff Eingliederungshilfe


2 Fachliche Ausrichtung des Angebotes

2.1 Zielsetzung
Die Suchtberatung erbringt einen notwendigen Beitrag im Rahmen der Prävention nach den geltenden sozialhilferechtlichen Bestimmungen.
• Information und Aufklärung,
• Sicherung des Überlebens und psychische Stabilisierung
• Verhinderung körperlicher Folgeschäden durch gesundheitsfördernde Maßnahmen
• Beitrag zur sozialen Sicherung der Betroffenen durch Maßnahmen zum Erhalt der Wohnung, der Arbeit und sozialer Unterstützungsstrukturen
• Verhinderung bzw. Milderung sozialer Desintegration und Diskriminierung
• Förderung der Integration bzw. Reintegration in soziale und berufliche Zusammenhänge
• Vermittlung von Einsichten in Art und Ausmaß substanzbezogener Störungen und Risiken• Förderung der Veränderungsbereitschaft.
• Verlängerung von konsumfreien Phasen bzw. Reduzierung der Konsummengen
• Unterstützung bei der Lebensgestaltung in freier persönlicher Entscheidung
• Erreichung einer besseren Lebensqualität.
• Aufbau von Behandlungsmotivation
• Anstreben dauerhafter Abstinenz
• Stabilisierung der Interventionserfolge (Nachsorge.)
• Gruppen, Einzelberatung

2.2 Methodische Grundlagen
Methoden der Sozialarbeit/ Pädagogik wie motivierende/ klientenzentrierte Gesprächsführung, systemische und suchtspezifische Ansätze wie die psychoanalytisch-interaktionelle Methode finden praxisbezogene Anwendung.


3 Umfang der Leistung

3.1 Kurzberatung
Allgemeine Anfragen, Abklärung, Informationsweitergabe, Kurzberatung

3.2 Beratung
• Kontaktaufnahme,
• informationsorientierte Beratung
• klientenorientierte Problemanalyse
• problemorientierte Beratung: Entwicklung von Problemlösungsstrategien,
• Vorbereitung von weiterführenden Maßnahmen
• Motivierungsarbeit
• Individueller Hilfeplan (Sozialbericht, Diagnostik, Anamnese)
• Aufzeigen von Hilfsmöglichkeiten,
• Aufklärung über Behandlungsmöglichkeiten

3.3 Spezielle Einzelmaßnahmen
• Zeitlich klar definierte Einzelintervention mit Problemfokus, z. B. Kurzintervention,
• kontrolliertes Trinken , Nichtrauchertraining, Rückfallpräventionstraining,
• Frühintervention in der Klinik,
• Vermittlung und Einüben sozialer Kompetenzen z. B. Selbstsicherheitstraining für chronisch
• Alkoholkranke,
• •Nachsorge,
• Rückfallprophylaxe und –bearbeitung

3.4 Vermittlung
• von Angeboten zur Sicherung der materiellen Existenz,
• zum qualifizierten Entzug/ zur Entgiftung, (stationär, teilstationär, ambulant)
• zur Entwöhnung (Vorarbeiten)
• zur Substitution und externen psychosozialen Begleitung
• zu niedrigschwelligen Einrichtungen (Kontaktläden, Notschlafstellen...),
• zum ambulant betreuten Wohnen, zur Tagesstrukturierung, in Arbeits- und
• Beschäftigungsprojekte,
• zur Selbsthilfe, zur Angehörigen- und Familienberatung,
• zu anderen Fachdiensten
• Erstellen des psychosozialen Berichts
• Einholen eines medizinischen Gutachtens
• Indikationsstellung für die Art der Rehabilitationsmaßnahme und eine bestimmte Einrichtung
• Klärung der versicherungsrechtlichen Voraussetzungen
• Hilfe beim Widerspruchsverfahren im Falle der Ablehnung der Kostenübernahme durch den Rentenversicherungsträger

3.5 Indikative Gruppenangebote
z. B. Motivationsgruppen, Erstkontaktgruppen, geschlechtsspezifische und substanz- sowie
problemorientierte Gruppen

3.6 Betreuung und Begleitung
Komplexes Angebot bei einer Bündelung unterschiedlichster Problembereiche (insbesondere
Kombination aus ausgeprägten körperlichen Beeinträchtigungen, psychischen und sozialen
Folgeproblemen)
• Unterstützung in alltäglicher Lebensgestaltung
• Erbringung von Leistungen zur Sicherung der materiellen Existenz.

 

Ansprechpartner:

Michael Barthel
Diplom-Sozialarbeiter
06341/ 995267-16
Michael Becker
Diplom-Sozialarbeiter
06341 / 995267- 14
Christiane Gatzke
Verhaltenstherapeutin
06341/ 995267-13
Jasmina Stevanovic-Schmidt
Diplom-Sozialarbeiterin
06341/ 995267-17

Anschrift

Fachstelle Sucht Landau
Beratungsstelle für legale und illegale Drogen sowie nicht stoffgebundene Süchte
Reiterstraße 19
76829 Landau

Telefon: 06341 / 99 52 67-0
Telefax: 06341 / 99 52 67-18
E-Mail: fachstellesucht-ld(at)evh-pfalz.de

GPS: N49° 11' 42.3"; O8° 6' 51.1"
So finden Sie uns


Telefonische Fachberatung

Montag – Freitag von 9.00 – 11.00 Uhr


Offene Sprechstunde
Montag 15.30 – 17.30 Uhr


Gesprächstermine
sind nach Vereinbarung ganztägig, auch abends, möglich